MSC Höckendorf e.V.

Presseschau 2004

Sächsische Zeitung vom 12. November 2004
12.11.2004
Sächsische Zeitung vom 12. November 2004 Sächsische Zeitung vom 12. November 2004

Es herrscht echte Rennatmosphäre

Modellsportclub Höckendorf trägt am Wochenende den Herbst-Cup aus / Flugplatz in Beerwalde im Aufbau

Ob Singen, Sporttreiben oder Basteln – im Verein macht alles mehr Spaß. Die SZ stellt regelmäßig Vereine und ihre Macher vor. Heute: Der Modellsportclub Höckendorf.

Von Franz Herz

„Wir können unsere Autos genauso einstellen wie der große Schumacher in der Formel 1“, sagt Thomas Kroh, Vorsitzender des Modellsportclubs Höckendorf (MSC). Da sind Öldruckstoßdämpfer zu regeln, die richtigen Reifen auszuwählen. „20 verschiedene Öle nehmen manche Fahrer mit zu Rennen. Selbst eine Reifenheizmatte haben wir dabei“, berichtet er. „Der Unterschied zur Formel 1 ist nur, dass unsere Autos kleiner sind und elektrisch fahren. Das ist auch kein Vergleich mit Autorennen am Computer. Bei uns ist die richtige Welt. Wenn so ein Auto auf dem Rücken liegen bleibt im Rennen, das ist bitter.“ Wer gern bastelt, sich für Technik und Autorennen interessiert, ist beim Modellsport richtig.

Um diese Rennatmosphäre live mitzuerleben, ist am Wochenende in der Turnhalle in Ruppendorf die Gelegenheit. Dann endet die diesjährige Rennserie zum Großen Preis von Höckendorf für ferngesteuerte Modellautos mit dem Herbstcup.

Der MSC Höckendorf organisiert diese Rennserie mit vier Veranstaltungen im Jahr als Wettbewerb für Einsteiger. Das entspricht auch der Zusammensetzung des Vereins. Von den 30 Mitgliedern sind 24 Kinder und Jugendliche. Die meisten von ihnen kommen aus Höckendorf und seinen Ortsteilen, aber auch aus Seifersdorf, Tharandt oder Kreischa sind Modellsportliebhaber dabei.

„Andere Vereine suchen Nachwuchs, wir hingegen würden noch erwachsene Mitglieder benötigen, welche, die junge Leute auch betreuen können“, sagt Kroh. Der harte Kern der Höckendorfer Modell-Rennfahrer ist fast jedes Wochenende irgendwo unterwegs zu Veranstaltungen.

Im Sommer trainieren sie einmal die Woche auf dem Ruppendorfer Handballplatz, im Winter in der Turnhalle. Allerdings müssen sie sich diese mit anderen Vereinen teilen und können während der Faschingssaison dort keine Rennstrecke aufbauen.

Platz und Halle stellt die Gemeinde bereit. Handwerker unterstützen den Verein ebenfalls. Jörg Reichelt stiftete den Teppich, mit dem das Parkett in der Turnhalle ausgelegt wird, ehe die Autos fahren dürfen. „Von Hans-Jörg Büttner bekommen wir einen Container als Lager und Unterstellmöglichkeit am Handballplatz“, berichtet Kroh.

Die Grundausstattung für ein Auto, das an Rennen teilnehmen kann, kostet um die 170 Euro. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Höckendorf ist eher ein Ausläufer der Modellrenn-Szene. Der Schwerpunkt ist im Erzgebirge. Annaberg oder Schwarzenberg sind echte Hochburgen. Diesen Sport im Raum Dresden populärer zu machen, ist mit ein Ziel des MSC.

Beerwalde hat eine Modellflugtradition

Ein Ursprung des MSC liegt beim früheren Modellflugclub Beerwalde. Dieser Zweig hat sich bisher nicht so stark entwickelt. Dem Verein fehlte vor allem ein eigener Platz. Manche Flieger gingen auf eine Wiese für ihr Hobby. Das sehen die Bauern aber nicht gern. Andere besuchten Nachbarflugplätze in Reinholdshain oder Herzogswalde.

Das soll sich nun ändern. Denn der Club hat jetzt eine Fläche angemietet zwischen Beerwalde und Reichstädt, wo er seinen eigenen Modellflugplatz aufbauen will. „Den Platz wollen wir jetzt erst einmal herrichten. Das muss langsam gedeihen“, sagt Kroh.

Dabei sind die Ansprüche nicht übermäßig hoch. Das Gras muss kurz gehalten werden. Ein Fanggitter ist erforderlich, damit nicht versehentlich mal ein verirrtes Flugmodell einen Zaungast verletzt, und zur Vorbereitung der Modelle wird etwas Platz gebraucht. Das wollen sich die Modellflieger in der nächsten Zeit Schritt für Schritt schaffen. Wenn der Platz etwas abseits liegt, ist das ein Vorteil. Dann stören die kleinen Flieger keine Anwohner.

Der Große Preis von Höckendorf

Sonnabend, 13. November: Ab 14 Uhr freies Training.

Sonntag, 14. November: 9 Uhr Meldeschluss, anschließend Vorläufe. Drei Durchgänge, von denen der beste gewertet wird.

Etwa um 14 Uhr beginnen die Finalläufe in vier Klassen.

In den Klassen Tourenwagen Standardmotor und Tourenwagen offen ist der Gesamtsieg noch umkämpft.

In der Klasse Fighter Race ist Toni Streit aus Kamenz der Sieg kaum noch zu nehmen.

Eric Maul aus Tharandt steht in der Klasse Formel 1/GT vor einem sicheren Sieg.

Der WM-Fünfte, Sebastian Weiß aus Kirchberg, hat sein Kommen angekündigt. Weitere Spitzenfahrer aus dem Westerzgebirge werden erwartet.

Der Modellsportclub Höckendorf

  • 2001 neu gegründet.
  • 30 Mitglieder.
  • Vorsitzender: Thomas Kroh, zuständig für Automodellsport.
  • Stellvertreter: Gerd Zeisig, zuständig für Modellfliegen.
  • Trainingsgelände: Handballplatz und Turnhalle der Gemeinde in Ruppendorf.
  • Kontakt: Thomas Kroh, Dippoldiswalder Straße 7, 01774 Höckendorf.
  • Telefon: 035055/61238
  • E-Mail: modellbau-kroh@t-online.de
  • Internet: www.msc-hoeckendorf.de
Sächsische Zeitung vom 03. Juli 2004
03.07.2004
Sächsische Zeitung vom 03. Juli 2004 Sächsische Zeitung vom 03. Juli 2004

Automodellsport

Handballplatz wird Rennstrecke

Ruppendorf. Am Sonntag wird der Handballplatz in Ruppendorf wieder zur Rennstrecke für Modellautos. Dort treffen sich die besten Fahrer aus Sachsen und Thüringen zum Tamiya Euro-Cup. In fünf reglementierten Klassen wird noch versucht, wichtige Punkte für das Deutschland-Finale einzufahren. Außerdem gibt es ein Freundschaftsrennen als offene Klasse für alle, die sich ihr Modell frei tunen möchten.

In den Klassen Formel 1, Tourenwagen 4 WD, Tourenwagen GT2, Tourenwagen Top-Stock und Gentleman Race werden über 50 Fahrer erwartet. Der Start der Vorläufe ist gegen 9.30 Uhr und die Finale sind ab 14 Uhr zu erwarten. Alle Interessenten sind zu diesem Modellsporthöhepunkt in Ruppendorf als Zuschauer willkommen. (SZ)

Weitere Informationen unter:
www.msc.hoeckendorf.de

Sächsische Zeitung vom 02. Juli 2004
02.07.2004
Sächsische Zeitung vom 02. Juli 2004 Sächsische Zeitung vom 02. Juli 2004

Modellsport

Weltweite Rennserie auch in Höckendorf

Am 4. Juli wird der Handballplatz in Ruppendorf wieder zur Rennstrecke für Modellautos. Dort treffen sich die besten Fahrer aus Sachsen und Thüringen zum Tamiya Euro-Cup. In fünf reglementierten Klassen wird versucht, wichtige Punkte für das Deutschland-Finale einzufahren. Außerdem gibt es ein Freundschaftsrennen als offene Klasse für alle, die sich ihr Modell frei tunen möchten. Veranstaltet wird dieser Renntag vom Modellsportclub Höckendorf.

Die Rennserie ist für elektrobetriebene Modelle im Maßstab 1:10 ausgeschrieben und wird weltweit gefahren. Es werden über 50 Fahrer erwartet. Der Start der Vorläufe ist gegen 9.30 Uhr, die Finale sind ab 14 Uhr zu erwarten. (Kroh)

Infos: www.msc.hoeckendorf.de.vu

Sächsische Zeitung vom 03. Juni 2004
03.06.2004
Sächsische Zeitung vom 03. Juni 2004 Sächsische Zeitung vom 03. Juni 2004

Modellsport

Großer Preis für kleine Autos

Frühjahrs-Cup in der Ruppendorfer Turnhalle

Am Sonntag wurde die Turnhalle in Ruppendorf wieder zur Rennhalle für die Modellautos im „Großen Preis von Höckendorf“. In vier Klassen gingen 49 Modellfahrzeuge an den Start. Die Rennklassen sind für Einsteiger sehr interessant, weil es keine starke Reglementierung gibt. Aber nicht nur Einsteiger, sondern auch Rennerfahrene kommen gern nach Höckendorf/Ruppendorf.

Die Serie wird vier Mal im Jahr gefahren, bevor der Gesamtsieger feststeht. Am stärksten besetzt war diesmal die Klasse Tourenwagen Standard mit 23 Teilnehmern. Nur drei Fahrer traten in der Formel 1 an. Nach spannenden drei Vorläufen und rasanten Finals standen die Cup-Sieger fest. (Thomas Kroh)

Ergebnisse

TW-Standard:

  1. Erik Bunnar, Dresden
  2. Erik Pauling, Moritzburg
  3. Tony Streit, Kamenz

TW-offen:

  1. Erik Pauling
  2. Marcus Fischer, Chemnitz
  3. Erik Bunnar

Formel 1:

  1. Eric Maul, Höckendorf
  2. Peter Kroh, Höckendorf
  3. Holger Zirkler, Dresden

Fighter:

  1. Tony Streit
  2. Jörg Bellmann, Höckendorf
  3. Tobias Dietrich, Höckendorf

Gesamtwertung

TW-Standard:

  1. Erik Bunnar
  2. Tony Streit
  3. Tobias Dietrich

TW-offen:

  1. Erik Pauling
  2. Erik Bunnar
  3. Holger Zirkler

Formel 1:

  1. Eric Maul
  2. Holger Zirkler
  3. Peter Kroh

Fighter:

  1. Tony Streit
  2. Tobias Dietrich
  3. Sebastian Kroh, Dresden
Sächsische Zeitung vom 01. Juni 2004
01.06.2004
Sächsische Zeitung vom 01. Juni 2004 Sächsische Zeitung vom 01. Juni 2004

Flitzen wie die Großen

Der gelbgelbe Lamborghini des Höckendorfers Andreas Birckigt startete in der offenen Tourenwagen-Klasse in Ruppendorf beim Großen Preis von Höckendorf. Insgesamt waren Modellrenner in vier Kategorien unterwegs: Fighter Race, Tourenwagen Standard, Formel 1/GT und eben Tourenwagen offen.

Die Modelle im Maßstab 1:10 sind ihren großen Vorbildern täuschend ähnlich. Eins aber haben sie ihnen voraus: Sie fahren mit umweltfreundlichem Elektroantrieb. (tig)

Foto: Peter Kuner

Sächsische Zeitung vom 28. Mai 2004
28.05.2004
Sächsische Zeitung vom 28. Mai 2004 Sächsische Zeitung vom 28. Mai 2004

Modellsport

Autofahren in der Turnhalle

Ruppendorf erlebt am Wochenende den Großen Preis von Höckendorf

Am Pfingstsonntag starten die Modellrennautos wieder zum Frühjahrs-Cup. Die Rennen zum „Großen Preis von Höckendorf“ werden in der Ruppendorfer Turnhalle ausgetragen.

Es gehen vier Rennklassen mit einfachsten Regeln an den Start. Das sind das Fighter Race für die Jüngsten, Tourenwagen Standard, Tourenwagen offen und Formel 1/GT. Somit gibt es mehr Chancen auf einen Sieg für Doppelstarter und noch schönere Rennen für die Zuschauer.

Das Fighter Race und TW Standard sind die Einsteigerklassen, in denen alle, die ein eigenes Fahrzeug besitzen, problemlos mitmachen können. Vorausgesetzt, es sind Fahrzeuge im Maßstab 1:10 und mit Elektroantrieb.

Die Vor- und Finalläufe werden gegen 9 Uhr gestartet und ziehen sich bis in die Nachmittagsstunden. Das freie Training findet bereits am Sonnabendnachmittag statt. (Kroh)

Bildunterschrift: Die kleinen Modell-Flitzer sind fast so schnell unterwegs wie ihre großen Original-Vorbilder.
Foto: SZ/Egbert Kamprath