MSC Höckendorf e.V.

Presseschau 2011

Cars & Details 10/2011
01.10.2011
Cars & Details 10/2011 Cars & Details 10/2011

Megaevent

Deutsche Meisterschaft der LRP-HPI-Challenge

Deutschlands größte RC-Car-Rennserie, die LRP-HPI-Challenge, hat auch nach zwölf Jahren nichts von ihrem besonderen Reiz verloren. So wurde die Deutsche Meisterschaft zum dritten Mal in Folge zu einem Großereignis. Etwa 200 Einzelstarter in insgesamt sechs Klassen machten sich auf den Weg nach Höckendorf in Sachsen und sorgten so für ein Starterfeld der Extraklasse bei der ersten Challenge-DM im Osten der Republik.

Der Motor Sport Club Raceway Höckendorf leistete als Ausrichter des Events Großes. Die Rennstrecke mit ihrem anspruchsvollen Layout war wie das gesamte Gelände in gutem Zustand.

Gestartet wurde traditionell in den Klassen Rookie, Classic, Stock, 17,5-Turns, Formel 1 und Champions. Die Rookie-Klasse bildet traditionell das Sprungbrett für alle Hobbyfahrer. Der Schnellste war Daniel Anthes. Er war mit drei Siegen in drei A-Finalläufen einfach nicht zu schlagen. Sicherer Zweiter wurde der Vorlaufschnellste Brian Kirchner vor Tobias Teichmann. Für den Erst- und Zweitplatzierten heißt das nun laut Reglement: Ab sofort ist ein Start in der Rookie-Klasse nicht mehr möglich. Sie müssen zukünftig in einer der schnelleren Challenge-Klassen antreten.

In der Classic-Klasse setzte sich Marcel Brumm durch. Mit seinem HPI Sprint 2 mit HPI Chevrolet Camaro-Karo holte er sich mit einem Sieg in den ersten beiden A-Finalläufen vorzeitig den Titel und verwies Niklas Engelmann mit seinem HPI Cyclone S auf Platz zwei. Für Matthias Poggensee, der mit einem Hot Bodies Cyclone S unterwegs war, gab es Bronze – wie im letzten Jahr.

Sieger in der Stock-Klasse wurde Lokalmatador Tony Streit. Der LRP-Teamfahrer wiederholte damit den Titelgewinn, den er bereits 2008 in Andernach in dieser Klasse schaffte. Er nutzte seine Streckenkenntnisse konsequent aus und gewann knapp vor Tim Benson. Dritter auf dem Treppchen wurde Daniel Wohlgemuth, der sich in den A-Finalläufen von Startplatz sechs noch auf das Podium vorarbeitete.

Die 17,5-Turns-Klasse war die mit den meisten Teilnehmern und zugleich die am härtesten umkämpfte. Insgesamt traten 89 Starter an. Durchsetzen konnte sich schließlich Matthias Keding mit seinem Hot Bodies TCX. Mit seinen Siegen in den A-Finalläufen eins bis drei machte er deutlich, dass sein Racer das Maß der Dinge ist.

Matthias und auch die Konkurrenz zeigten sich über das einfache Setup und das schnelle, aber gutmütige Fahrverhalten erstaunt. Eng ging es auf den weiteren Plätzen zu. Drei Fahrer hatten am Ende die gleiche Punktzahl. Letztendlich konnte sich Andreas Eckhardt den zweiten Platz sichern. Dritter wurde Karsten Hartinger.

Die einzige Klasse, in der es nur einen A-Finallauf gibt, ist Formel 1. Dafür beträgt die Fahrzeit aber auch ganze 20 Minuten. Souveräner Deutscher Meister 2011 wurde in diesem Wettbewerb Matthias Poggensee. „Ja, der Titel!“, rief er noch auf dem Fahrerstand. Damit verwies er den Vorjahresmeister Karsten Bartsch mit 14 Sekunden Vorsprung auf Rang zwei. Knapp dahinter belegte Henrik Heitsch den dritten Platz.

Wie bereits in den letzten Jahren waren die Läufe der Champions-Klasse der Modified-Fahrer eine großartige Show für die vielen Zuschauer. Top-Pilot und LRP-Teamfahrer Ronald Völker, der im Jahr 2011 auf eine unglaubliche Siegesserie verweisen kann, wurde seiner Favoritenrolle gerecht.

Als sein hartnäckigster Gegner erwies sich Steven Weiss, der Ronald alles abverlangte und zwei der insgesamt sieben Läufe gewann. Hinter den beiden Erstplatzierten fuhr Daniel Sieber auf Platz drei und glänzte mit sehr schnellen Rundenzeiten.

Traditionell werden im Rahmen der Deutschen Meisterschaft auch die Regionalsieger der LRP-HPI-Challenge sowie die Fahrer der Junior-Challenge, die für alle Starter unter 16 Jahren zugelassen ist, ausgezeichnet. Die Sieger der U16-Juniorwertung erhielten Preisgelder in Form von Gutscheinen im Gesamtwert von 3.000 Euro. Zahlreiche Sachpreise gingen an die Regionalsieger der abgelaufenen Saison und im Rahmen einer Verlosung an alle Teilnehmer.

Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Challenge-Homepage unter:

www.LRP-HPI-Challenge.com

Bildunterschriften

  • Insgesamt 200 Teilnehmer machten die Deutsche Meisterschaft der LRP-HPI-Challenge zu einem unvergesslichen Erlebnis.
  • Gespanntes Warten in der Startaufstellung – das Streckenlayout war anspruchsvoll, sodass Fahrfehler schnell passierten. Hier war Konzentration gefragt.
  • Formel-1-Feeling kam bei den Rennen in der gleichnamigen Klasse auf.
  • Auf der Strecke ging es fair zu, dennoch waren spannende Zweikämpfe an der Tagesordnung.
  • Sorgfältig wurde zwischen den Läufen am Setup gefeilt. Ausgewogene Einstellungen sind Garant für einen guten Lauf.
  • Der ausrichtende Verein bot die perfekte Location für die Veranstaltung. Strecke und Peripherie waren perfekt aufgebaut.
AMT 07.09.2011
07.09.2011
AMT 07.09.2011 AMT 07.09.2011

Großes Finale mit über 180 Startern

LRP-HPI-Challenge-DM in Höckendorf

Text: Bernd Bohlen, Fotos: LRP

Die LRP-HPI-Challenge fügte in der Saison 2010/2011 ihrer Erfolgsstory ein neues Kapitel hinzu. Über 1.200 Fahrer gingen in den 109 regionalen Rennen an den Start. Knapp 190 kamen schließlich zum großen Saisonfinale auf den MSC Raceway nach Höckendorf in Sachsen, um dort in den fünf Challenge-Klassen ihre Meister zu küren.

17,5T – die Challenge-Klasse

Wenn die Hälfte aller Starter in einer Klasse an den Start geht, dann darf sich diese Klasse mit Recht als die Challenge-Klasse bezeichnen. Exakt 89 Fahrer machten in der Challenge 17,5T Jagd auf den Titel und gute Platzierungen.

Matthias Keding (Hot Bodies), seit einigen Jahren in der Challenge erfolgreich, setzte sich nach drei spannenden Finalläufen von je zehn Minuten Fahrdauer durch. Er gewann das erste und dritte Finale. Zweiter wurde Andreas Eckhardt (Tamiya), der im zweiten Finallauf als Erster die Ziellinie überquerte. Karsten Hartinger (Xray), der nach den Vorläufen auf der Pole stand, wurde Dritter. Martin Wünsche und Finn Poggemeier belegten die Plätze vier und fünf.

Die 17,5T-Klasse war die am härtesten umkämpfte Klasse. Nicht nur, weil hier die meisten Fahrer mitmischten, sondern vor allem auch deshalb, weil diese Klasse im Tourenwagenbereich ein Höchstmaß an Chancengleichheit zulässt. Regler, die nur im Null-Boost-Modus gefahren werden dürfen, ein 17,5T-Brushless-Motor (LRP Vector X12 17,5T) und eine feste, vorgegebene Übersetzung garantieren gleiche Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeiten, obwohl die Top-Chassis aller Fahrzeugmarken zugelassen sind.

Wer sein Fahrzeug am besten präpariert, wessen Fahrzeug besonders leichtgängig ist, wer am saubersten und konstantesten fährt, hat – die richtigen Akkus vorausgesetzt – am Schluss auch die Nase vorn. Enge und spannende Positionskämpfe sind an der Tagesordnung. Vor zwei Jahren als Antwort auf die kontroversen Diskussionen über den Einsatz von Powerreglern eingeführt, hat sich diese Klasse als die beliebteste innerhalb der Challenge entwickelt.

Challenge Stock – zum letzten Mal mit Powerregler

Der Lokalmatador Tony Streit (Xray) setzte sich in der wohl spannendsten Rennklasse durch. Ein erster und ein dritter Platz in den drei Finalläufen mit einer Laufdauer von je sieben Minuten sicherten ihm den Gesamtsieg. Zweiter wurde Tim Benson (Kyosho) vor Daniel Wohlgemuth (Tamiya).

Fabian Ehrhardt, der das erste Finale, und Florian Faulhaber, der das dritte Finale gewann, mussten sich mit den Plätzen vier und fünf begnügen. Tony Streit hatte sich in den Vorläufen die Pole erkämpft. Henrik Heitsch, der von Startplatz zwei in die Finalläufe ging, kam am Schluss nur auf den siebten Platz.

Die Challenge Stock ist die schnellste der Challenge-Klassen. Angetrieben von einem 13,5T-Motor und einem Powerregler sind die Fahrzeuge in etwa so schnell wie die Sportklasse im DMC. Viele bekannte und gute Sport- und Standardfahrer geben sich in dieser Klasse bis heute ein Stelldichein. Bis zur Einführung der Klasse 17,5T war die Challenge Stock die attraktivste Klasse mit den meisten Startern.

Das Finale der Saison 2010/2011 läutete das Ende der Powerregler in der Challenge ein. Zukünftig dürfen auch in Stock nur noch LRP-Regler im Null-Boost-Modus eingesetzt werden. Allerdings ist wieder ein stärkerer Motor mit 10,5 Turns erlaubt.

Challenge Formel 1

Vor zwei Jahren gab die Challenge mit der Einführung des HPI Formula Ten auch den Formel-1-Fans eine Heimat. In Höckendorf kämpften jetzt 14 Fahrer in einem 20-minütigen Finallauf um den Titel.

Matthias Poggensee, ein Challenge-Urgestein, gewann souverän mit 14 Sekunden Vorsprung auf den Vorjahresmeister Karsten Bartsch. Platz drei belegte Henrik Heitsch. Daniel Anthes, der nach den Vorläufen auf der Pole stand, fiel im Rennen auf Platz acht zurück. Matthias Poggensee und Karsten Bartsch waren von den Plätzen zwei und drei ins Rennen gegangen. Henrik Heitsch kämpfte sich vom sechsten Platz auf einen Podiumsplatz vor.

Die lange Fahrzeit von 20 Minuten verlangt den Fahrern einiges an Konzentration ab. Außerdem gilt es, mit der vorhandenen Energie über die Renndauer zu kommen. Die schnellsten sind die Formula-Ten-Fahrzeuge nicht. Der 17,5T-Motor (LRP Vector X11, 17,5T) bekommt seine Energie aus einem vierzelligen NiMH-Akku mit 4,8 Volt. Entsprechend gering ist dessen Leistung.

Das Reglement erlaubt nur den Einsatz des HPI Formula Ten, wobei stattdessen vorhandene Tuningteile zugelassen sind. Vorgeschrieben sind außerdem die Karosserie, die Reifen und der Akku, ein LRP HyperPack 4.200.

Challenge Classic

Deutscher Meister in der Challenge Classic wurde Marcel Brumm. Von der Poleposition aus gewann er gleich die ersten beiden Finalläufe. Zweiter wurde Niklas Engelmann, der sich diesen Platz erst mit einem Sieg im dritten Finallauf sicherte. Matthias Poggensee musste sich, nachdem er in allen drei Finalläufen Zweiter geworden war, mit dem dritten Platz begnügen. Vierter wurde Florian Schimm, Fünfter Dirk Malak.

Marcel Brumm packte den Sieg mit einem HPI Sprint 2, einem Klassiker unter den Tourenwagen, den HPI seit rund einem Jahrzehnt in immer der gleichen Bauweise, aber mit unterschiedlichsten Karosserien und Motorisierungen auch als RTR-Set anbietet. Brumm verwies mit diesem Chassis das vermeintlich bessere des Hot Bodies Cyclone S auf die Plätze.

Die amerikanischen Musclecars waren Vorbild für die Einführung der Challenge Classic. In dieser fahren nun Chevrolet Camaro von 1968/1969 gegen Ford Mustang GT 1966 oder Cuda AAR. Das sieht nicht nur gut aus, sondern macht auch Spaß. Zum perfekten Aussehen tragen auch die vorgeschriebenen Retroreifen und -felgen bei. Angetrieben werden die Fahrzeuge von einem 17,5T-LRP-Brushless-Motor. In Höckendorf stand dreimal der Camaro auf dem Podium.

Challenge Rookie

Gedacht als reine Einsteigerklasse fuhren die Rookies in Höckendorf zum dritten Mal ihren Meister aus. Daniel Anthes gewann und darf nun nicht mehr in dieser Klasse starten. Der Vorlaufschnellste Brian Kirchner wurde Zweiter, Dritter wurde Tobias Teichmann.

„Einsteiger, Aufsteiger, Parkplatzfahrer und noch nicht so geübte Hobbypiloten finden in der Rookie-Challenge ihre Klasse“, nennt LRP die Adressaten der Rookie-Klasse. Ziel ist es, den Einstieg in die RC-Car-Szene so günstig wie möglich zu gestalten. Teure Karbonautos, LiPos, Servos, Regler oder Motoren sind verboten. Die drei Erstplatzierten setzten den Maverick Strada TC ein.

Champions

Ganz schnellen RC-Car-Sport zeigten die sieben Fahrer der bei der DM ausgetragenen Championsklasse. Bester war einmal mehr LRP-Fahrer Ronald Völker. Der Seriensieger der letzten Jahre auf Europas Rennstrecken setzte sich mit seinem Yokomo BD5 WX deutlich gegen seine sechs Konkurrenten durch.

Zweiter wurde Steven Weiß (Top Racing Photon) vor Daniel Sieber (Yokomo BD5 WX), Peter Deggelmann, Marcel Geiger, Hajo Dimmler und Dai Sakaguchi.

Der Blick nach vorn

Mit der DM in Höckendorf als besonderem Höhepunkt ging die Saison 2010/2011 zu Ende. Die Challenge ist danach gleich in die 14. Saison durchgestartet. Die Macher um Stefan Köhler haben das Reglement einmal mehr behutsam überarbeitet.

Die Challenge-Verantwortlichen setzen dabei konsequent auf wahre Stockklassen, „True Stock“, wie das so schön auf Neudeutsch heißt. In allen Brushless-Klassen dürfen mit ganz wenigen Ausnahmen nur noch LRP-Regler im Null-Boost-Modus gefahren werden. Die dadurch entstandene neue Stock-Klasse hat sicher Vorbildcharakter für andere Rennveranstalter.

Wie bisher sind die Chassis und deren Tuning freigestellt. Zugelassen ist zukünftig aber ein 10,5T-Brushless-Motor (LRP Vector X12, 10,5T) sowie ein beliebiger LRP-Regler im Null-Boost-Modus. Die Klasse hat damit das Zeug, zum neuen Shooting-Star der Challenge zu werden.

Meine Meinung

Die HPI-LRP-Challenge hat sich über die Jahre hinweg zur erfolgreichsten Markenrennserie in Deutschland entwickelt. Die mehr als 1.200 Starter in der Saison 2010/2011 sind dafür ein eindrucksvoller Beweis.

Der Erfolg hat einen Namen. Stefan Köhler und sein Challenge-Vorstand haben dafür über all die Jahre hart gearbeitet. Sie haben auf neue Trends, wie die Brushless-Technologie oder die LiPos, rechtzeitig reagiert und das Reglement behutsam, aber stetig neuen Entwicklungen angepasst. Nicht selten haben sie so Trends verstärkt. Manche sogar selbst in Gang gesetzt.

Noch wichtiger: Sie hatten immer ein offenes Ohr für die Wünsche und Anregungen der Fahrer. Sie ließen sich dabei jedoch nie vom heute leider oft üblichen Gejammer Einzelner beeinflussen. Sie packten tatkräftig die Probleme der Fahrer an, die zwar den Wettbewerb suchen und wollen, aber weder finanziell noch technisch „normale“ Grenzen überschreiten wollen und können.

Sehr schnell reagierten Köhler und seine Mitstreiter auf die kontroverse Diskussion über den Sinn und Zweck der Powerregler in den Stockklassen, indem sie diese Regler einfach verbannten.

Spaß, Chancengleichheit und überschaubare Kosten stehen seit jeher im Mittelpunkt der Challenge. Das behaupten auch andere von sich. Doch kein anderer Markenpokal, keine andere Rennserie wird diesem Anspruch in so hohem Maße gerecht.

Drei Fragen an Stefan Köhler

Bernd Bohlen: Die Challenge-Saison 2010/2011 war die erfolgreichste seit Bestehen der Rennserie. Keine andere hat einen solchen Zulauf. Das Konzept muss also stimmen?

Stefan Köhler: Danke für das Kompliment. Ja, wir sind mit dem Konzept nun schon viele Jahre sehr erfolgreich unterwegs. Wichtig ist dabei die ständige Anpassung des Konzepts an die sich ändernden Gegebenheiten und Wünsche der Racer.

Bernd Bohlen: Worauf sind die Macher der Challenge besonders stolz?

Stefan Köhler: Darauf, dass wir so viele Entwicklungen mehr oder weniger zuerst eingeführt haben, wie zum Beispiel Übersetzungslimits, Brushless-Motoren und LiPo-Akkus, die dann oft von anderen übernommen oder kopiert wurden. Aber auch auf Dinge, die niemand so kopiert hat, die wir aber trotzdem für richtig und wichtig halten.

Als Beispiel sei die Rookie-Challenge-Klasse mit echten RTR-Autos und RTR-Material genannt. Ein Rennstall für nur 200 Euro und die Chance, Leute zur Teilnahme an einem Rennen zu bewegen, die am Anfang noch Zick-Zack über die Gerade fahren. Nach Starterzahlen ist das unsere kleinste Klasse, aber für unser aller Hobby sicher die wichtigste!

Bernd Bohlen: Die Challenge ist ganz oben angekommen. Diese Position müssen Sie nun verteidigen. Bestimmt keine leichte Aufgabe?

Stefan Köhler: Nein, keine leichte Aufgabe, aber hier hilft uns, dass wir so breit aufgestellt sind und alle mit großem Engagement und viel Herzblut bei der Sache sind. Der LRP-HPI-Challenge-Vorstand besteht aus sechs Personen und außerdem arbeiten 14 Technische Kommissare regional. Alle arbeiten daran, die Challenge ständig auf Stand zu halten und faire Rennen auszutragen. Hier wird ständig intern diskutiert und hinterfragt, aber so bleiben wir fit und vorne.

Bernd Bohlen: Wir wünschen der Challenge weiter viel Erfolg!

Tech-Charts

Stock Challenge

Platz Fahrer Fahrzeug Karosserie Motor Regler Akku Servo
1 Tony Streit Hot Bodies TCX Hot Bodies 09x LRP X11 13.5T LRP SXX StockSpec V2 LRP 6.200 Sanwa SDX 801
2 Tim Benson Kyosho TF6 Hot Bodies MPS LRP X11 13.5T GM Genius Orion Orion
3 Daniel Wohlgemuth Tamiya TRF 417 Hot Bodies 09x LRP X11 13.5T LRP SXX StockSpec V2 LRP 6.200 Sanwa SDX 801

17,5T Challenge

Platz Fahrer Fahrzeug Karosserie Motor Regler Akku Servo
1 Matthias Keding Hot Bodies TCX Hot Bodies 09x LRP X11 17.5T LRP SPX Zero LRP 6.200 Sanwa SRG-BL
2 Andreas Eckhardt Tamiya TRF 417 Hot Bodies MPS LRP X11 17.5T LRP SPX Zero Orion Futaba
3 Karsten Hartinger Xray T3-2011 Hot Bodies 09x LRP X11 17.5T LRP Sphere Comp 2007 LRP 6.200 Sanwa SDX 801

Formula 1 Challenge

Platz Fahrer Fahrzeug Karosserie Motor Regler Akku Servo
1 Matthias Poggensee HPI Formula 10 HPI Typ 014C LRP X11 17.5T LRP Sphere Comp 2007 LRP 4.200 4,8 V Sanwa SDX 801
2 Karsten Bartsch HPI Formula 10 HPI Typ 016C LRP X11 17.5T LRP Sphere Comp 2007 LRP 4.200 4,8 V Sanwa ERG-WX
3 Henrik Heitsch HPI Formula 10 HPI Typ 016C LRP X11 17.5T LRP Sphere Comp 2007 LRP 4.200 4,8 V Sanwa SDX 801

Classic Challenge

Platz Fahrer Fahrzeug Karosserie Motor Regler Akku Servo
1 Marcel Brumm HPI Sprint 2 HPI Camaro LRP X11 17.5T LRP SPX Zero SMC Graupner
2 Niklas Engelmann HB Cyclone S HPI Camaro LRP X11 17.5T LRP Sphere Comp 2007 GM KO
3 Matthias Poggensee HB Cyclone S HPI Camaro LRP X11 17.5T LRP Sphere Comp 2007 LRP 6.200 Futaba

Rookie Challenge

Platz Fahrer Fahrzeug Karosserie Motor Regler Akku Servo
1 Daniel Anthes Maverick Strada HPI Mazda RX-7 LRP S10 Blast LRP Pack 2.200
2 Brian Kirchner Maverick Strada HPI Vertex Ridge LRP S10 Blast LRP QC3 LRP Pack 2.200 Maverick RTR
3 Tobias Teichmann Maverick Strada HPI Vertex Ridge LRP S10 Blast LRP QC3 LRP Pack 2.200 Sanwa SRM 102

Bildunterschriften: „Volles Haus. Knapp 190 Fahrer kamen zum großen Saisonfinale.“ – „Der MSC Raceway in Höckendorf.“ – „Wo steh ich denn? Die Ergebnislisten boten eine schnelle Orientierung.“ – „Geprüft und alles in Ordnung: Die Fahrzeuge nach der technischen Abnahme.“ – „Die drei schnellsten HPI Formula Ten.“ – „Auch das gehört zur Challenge: Harte Zweikämpfe und auch mal ein Rempler.“

Sächsische Zeitung vom 25.07.2011
25.07.2011
Sächsische Zeitung vom 25.07.2011 Sächsische Zeitung vom 25.07.2011

Packende Rennen in Ruppendorf

Ralf Boden vom Höckendorfer Modellsportclub hat gleich den Startaufruf für sein Modellauto in der Stock-Klasse. Am Wochenende fanden auf der Ruppendorfer Anlage des Clubs die Rennen der LRP-HPI Challenge statt, Deutschlands größter Modellrennserie.

198 Teilnehmer waren dazu angereist, um in sechs Klassen um den deutschen Meistertitel zu kämpfen. Für die Höckendorfer war es der wichtigste Wettkampf, den sie als Gastgeber organisierten. Fünf Vereinsmitglieder sind dabei auch selbst am Start.

Die Rennen der elektrisch betriebenen Modellautos hatten dabei ihre ganz eigene Spannung. Wie bei den großen Wagen gab es auf der 196 Meter langen Strecke riskante Überholmanöver und spektakuläre Überschläge. In der Champions-Klasse waren dabei Geschwindigkeiten von über 80 km/h möglich.

Foto: Egbert Kamprath

Sächsische Zeitung vom 19.07.2011
18.07.2011
Sächsische Zeitung vom 19.07.2011 Sächsische Zeitung vom 19.07.2011

Höckendorfer Modellsportler richten Deutsche Meisterschaft aus

Höckendorf/Ruppendorf

Die erste große Meisterschaft startet auf der neuen Rennstrecke. Auch für die einheimischen Starter ist ein Titel drin.

Von Franz Herz

Ein wenig Feinschliff muss noch sein, dann kann die Deutsche Meisterschaft der LRP-Challenge-Modellautos auf der neuen Rennbahn des Modellsportclubs Höckendorf in Ruppendorf vom 22. bis 24. Juli beginnen. Vor Kurzem haben die Clubmitglieder bei einem Arbeitseinsatz rings um die Rennstrecke für Ordnung gesorgt.

Diese Woche begann dann schon der Aufbau für die Meisterschaften. 212 Starter aus Deutschland haben sich angemeldet. Dafür reicht das Fahrerlager an der Rennstrecke nicht aus. „Wir werden in der Turnhalle zusätzliche Plätze einrichten“, kündigt Thomas Kroh an, der Vorsitzende des MSC Höckendorf.

Die Halle wird dafür mit Teppichen ausgelegt. Dann haben dort 120 Modellsportler die Möglichkeit, ihre Autos rennfertig zu machen. Eine Lautsprecheranlage wird aufgebaut, damit auch die Teilnehmer in der Halle informiert sind.

Die Strecke selbst ist in Ordnung. Sie ist ja erst vor einem Jahr neu gebaut worden. „Wir haben noch mit Farbe etwas ausgebessert und die Zeitnahme ein wenig verändert, dafür eine bessere Messschleife am Ziel eingebaut“, sagt Kroh. Ansonsten entspricht sie den Anforderungen für einen solchen Wettbewerb.

In sechs Klassen wird die Meisterschaft ausgetragen. Dafür haben die Veranstalter hundert Pokale vorbereitet. „Bei uns bekommen im A-Finale alle Teilnehmer einen Pokal“, sagt Kroh. Das ist eine Besonderheit der Höckendorfer Veranstalter.

Die Teilnehmer an der Meisterschaft kommen aus allen Altersklassen. „Nur gewinnen meistens die Jungen“, sagt Kroh. Er erwartet, dass in den sechs Serien, die gefahren werden, wenigstens ein Titel für seinen Verein dabei ist.

Ralf Bode aus Dresden kümmert sich um die Einladungen, die Anmeldungen und anderen Schriftkram, der bei einer solchen Veranstaltung anfällt. Uwe Dietrich aus Ruppendorf ist für den MSC der Mann vor Ort, der sich um die vielen Kleinigkeiten kümmert. „Aber insgesamt ist alles vorbereitet. Ich wüsste nicht, wovor uns jetzt noch bange sein müsste“, sagt Kroh.

Die ersten Teilnehmer waren schon auf der Anlage in Ruppendorf, um zu trainieren. Kroh erzählt von einer Familie aus dem Stuttgarter Raum, die sich zu Pfingsten in Paulsdorf einquartiert hatte. Der Junge hat den ganzen Tag auf der Rennstrecke in Ruppendorf verbracht, während sich die Eltern Dresden angesehen haben.

Tourismusbranche profitiert

So erwarteten die Höckendorfer Modellsportler auch schon in den vergangenen Tagen die ersten Teilnehmer an der Meisterschaft. Ab Mittwoch wird dann die Hälfte der Gäste da sein. Am Freitag beginnt das festgelegte Training.

Die über 200 Starter bringen teilweise noch andere Begleiter mit. Ein Teil von ihnen wird neben der Rennanlage im Park an der Burgruine in Ruppendorf übernachten. Rund 30 Zelte und Wohnwagen sind dafür schon angemeldet. Kroh schätzt aber, dass an die 200 Übernachtungen auch in Hotels und Pensionen in der Umgebung gebucht werden.

Bildunterschrift: Die Vorbereitungen für die Meisterschaft im Automodellsport laufen. So hat Uwe Dietrich bei einem Arbeitseinsatz an der Rennsportanlage Ruppendorf die Hecke geschnitten.

Foto: Egbert Kamprath

Sächsische Zeitung vom 29.05.2011
29.05.2011
Sächsische Zeitung vom 29.05.2011 Sächsische Zeitung vom 29.05.2011

Ruppendorf begrüßt 100 Modellsportler

Ruppendorf. Rund hundert Modellsportler aus ganz Deutschland erwartet der MSC Höckendorf dieses Wochenende zu den Rennen um die LRP-HPI Challenge auf der Rennbahn in Ruppendorf, informierte der Vereinsvorsitzende Thomas Kroh.

Viele nutzen den Termin als Vorbereitung für die Deutsche Meisterschaft im Juli in Ruppendorf. (SZ/fh)

Sächsische Zeitung vom 11.01.2011
11.01.2011
Sächsische Zeitung vom 11.01.2011 Sächsische Zeitung vom 11.01.2011

In Ruppendorf steht eine der schönsten Modellsport-Rennbahnen Deutschlands

Ruppendorf

Die Rennstrecke ist noch kein Jahr alt, da finden hier schon Deutsche Meisterschaften statt.

Von Franz Herz

Der Modellsportclub Höckendorf (MSC) geht mit völlig neuen Möglichkeiten in das Rennjahr 2011 und richtet eine Deutsche Meisterschaft aus. „Unser neuer Raceway ist jetzt eine der beiden schönsten öffentlichen Rennbahnen in Deutschland für den Modellsport“, sagt Thomas Kroh, der Vorsitzende des MSC.

Das wird auch schon von den Veranstaltern der LRP-HPI-Challenge anerkannt. Die Organisatoren dieses Markenwettbewerbs haben ihre Deutsche Meisterschaft nach Ruppendorf vergeben. Im Herbst haben die Verantwortlichen von LRP die neue Anlage in Ruppendorf besichtigt. Inzwischen ist die Entscheidung für das Osterzgebirge gefallen. Der Wettbewerb wird am Wochenende vom 22. bis 24. Juli in Ruppendorf über die Bühne gehen. Bisher haben die Höckendorfer keine so hochkarätigen Veranstaltungen bekommen.

Modellsportler haben viel vor

„Jetzt findet unsere Strecke internationale Beachtung“, sagt Kroh. Zu einem solchen Wettbewerb kommen auch Fahrer, die schon Europa- und Weltmeistertitel errungen haben. Kroh erwartet weitere internationale Beobachter zu dem Termin. Außerdem versucht er, eine Übertragung der Meisterschaften im Internet zu organisieren. „Wir haben viel vor. Das ist aber auch mit viel Geld verbunden“, sagt Kroh.

Der MSC Höckendorf ist von der Firma LRP beauftragt, die Meisterschaft zu organisieren. Der Modellsportclub hat jahrelange Erfahrung, Rennen zu veranstalten, aber eine nationale Meisterschaft ist eine besondere Herausforderung.

Generalprobe im Mai

Vor dem Meisterschaftswochenende ist noch eine Generalprobe geplant. Das Warm-up findet am 28. und 29. Mai statt. „Dazu erwarten wir schon mehr Gäste als sonst zu einem Rennen“, sagt Kroh. Für die Höckendorfer Veranstalter bietet es die Chance, eventuelle Schwachstellen in der Organisation zu entdecken und in den zwei Monaten bis zum Meisterschaftswochenende noch abzustellen.

Die Veranstaltung im Juli wird der Höhepunkt dieses Rennjahres werden, das am Wochenende mit dem Tamiya-Euro-Cup begonnen hat. Dabei zeigte sich eine besondere Stärke der Rennstrecke in Ruppendorf. Dort sind in unmittelbarer Nachbarschaft sowohl Freiluftrennen als auch Hallenveranstaltungen möglich. Dafür bauen die MSC-Mitglieder in der Turnhalle eine Rennstrecke auf.

So plant der MSC dieses Jahr zwölf Rennen. Dazu gehören auch die vier Ausscheide um den Großen Preis von Höckendorf. Das ist die eigene Veranstaltungsserie des Clubs. Diese wird an vier Rennwochenenden ausgetragen. Das erste ist für den 5. und 6. März geplant.

Der MSC hat vergangenen Mai seine neue Rennbahn mit dem Namen „MSC-Raceway“ eröffnet. Für rund 130.000 Euro haben die Modellsportler neben der Turnhalle in Ruppendorf eine Fläche mit Modellbahnasphalt befestigt, eine Fahrertribüne und ein überdachtes Fahrerlager aus Holz aufgebaut. Die Gemeinde Höckendorf organisierte den Bauablauf im Auftrag des MSC.

Bildunterschrift: Stanley Lehmann (li.) und Jerome Schwenke vom MSC Höckendorf sind zwei der rund 90 Starter, die am Wochenende zum Auftakt des Rennjahres beim Tamiya Euro-Cup angetreten sind.

Foto: Peter Kuner